Sie sind hier: Produkt-Infos
Zurück zu: News
Allgemein:
Newsletter
RSS-Feed
Kontakt
Mobile
Impressum
Sitemap
Beratungs-Services für Geschäftsmodelle, Wertmanagement und Business Development.
Durch den Einsatz geeigneter Geschäftsmodellkonzepte können Unternehmen systematisch analysiert, gestaltet und optimiert werden, um damit den Unternehmenserfolg gezielt zu steigern und nachhaltig abzusichern.
In den vergangenen Jahren hat der Begriff „Geschäftsmodell“ eine zunehmende Bedeutung erlangt. In der Praxis und vor allem in der Presse wird dieser vieldeutige Begriff oft verwendet. Es gibt zahlreiche und teilweise sehr unterschiedliche Definitionen und Auffassungen zum Begriff „business model“. Der Ausgangspunkt für eine Diskussion über Geschäftsmodellierung sollte daher ein gemeinsames Verständnis über die Elemente und den „Lifecycle“ eines Geschäftsmodelles sein.
Bei den folgenden Ausführungen stellen wir das platinus Business Engineering Konzept © vor, welches Manager und Mitarbeiter unterstützen soll, das Geschäftsmodell ihrer Organisation, ihrer Konkurrenten, oder jedes anderen Unternehmens zu beschreiben, zu analysieren und bei Bedarf weiter zu entwickeln. Dieses Konzept wurde bereits mehrfach erfolgreich bei Unternehmen in unterschiedlichen Branchen angewendet und getestet.
Bei unseren Business Engineering Projekten haben wir vier Hauptmotivationen für das Design von Geschäftsmodellen identifiziert.
1. Reaktiv: Auslöser ist eine Krise mit dem existierenden Geschäftsmodell.
2. Adaptiv: Auslöser sind primär Veränderungen im Umfeld des Unternehmens. Das be-stehende Geschäftsmodell wird angepasst, verbessert oder verteidigt.
3. Expansiv: Auslöser sind neue Produkte, neue Services oder innovative Technologien die in den Markt gebracht werden.
4. Pro-Aktiv/Explorativ: Hier werden komplett neue Ansätze angewendet und die Überle-bensfähigkeit dieser neuen Geschäftsmodelle getestet. Bei Erfolg werden bestehende Geschäftsmodelle ersetzt.
Das Design von Geschäftsmodellen resultiert in vielen Fällen aus einem der vier Ziele:
a. Satisfy market: Ziel bei der Marktbefriedigung ist, vorhandene aber noch nicht erfüllte Marktbedürfnisse durch innovative Geschäftsmodelle zu erfüllt.
b. Bring to market: Ziel bei der Produktentwicklung ist, neue Produkte, Services oder Technologien durch ein Geschäftsmodell in den Markt zu bringen.
c. Improve market: Ziel bei der Marktverbesserung ist, den bestehenden Markt durch neue Geschäftsmodelle zu verbessern und zu transformieren.
d. Create market: Ziel bei der Marktentwicklung ist, durch originelle Geschäftsmodelle ei-nen neuen Markt überhaupt erst zu schaffen.
Unternehmensführung – im funktionalen wie im institutionellen Sinn – hat mit Wirksamkeit, Sys-tematisierung, Professionalisierung, zielgerichteter Steuerung, effizientem und ökonomischem Handeln zu tun. Die Führung von Unternehmen im institutionellen Sinn entspricht einer Personengruppe, die eine Organisation führt, während im funktionalen Sinn der Begriff Unternehmensführung für die damit verbundenen Tätigkeiten und Aufgaben steht. Im funktionalen Sinn bedeutet Unternehmensführung u.a. auch die Gestaltung, Steuerung und Überwachung von Organisationen im Sinne von zweckgerichteten Systemen. Daher ist das Geschäftsmodellmanagement eine zentrale Aufgabe des Managements. Das Geschäftsmodell eines Unternehmens muss aber auch in Teilen von den Mitarbeitern und direkt Anspruchsgruppen verstanden werden, da diese die Konzepte umsetzen und in der Regel Feedback zur Wirksamkeit liefern.
Für die Beschreibung von Geschäften brauchen wir daher Modelle, die das Management und die direkt betroffenen Stakeholder verstehen - ein Konzept, das die Beschreibung, Gestaltung und Diskussion erleichtert. Die Herausforderung besteht darin, dass dieses Modelle einfach, relevante, intuitiv und verständlich sein sollen und trotzdem die vorhandene betriebliche Komplexität nicht zu sehr simplifizieren dürfen.
Aus welchen Elementen besteht ein Geschäftsmodell?
Ein Geschäftsmodell ist eine vereinfachte, modellhafte Beschreibung eines Geschäftes: „A business model describes the rationale of how an organization creates, delivers, and captures value.„ Die Beschreibung der Elemente von Geschäftsmodellen soll als Orientierungsrahmen dienen, die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges zu erklären und systematisch zu gestalten.
Wir glauben, dass sich ein Geschäftsmodell im Wesentlichen durch neun Bausteine beschreiben lässt. Sie zeigen die Logik auf, wie ein Unternehmen beabsichtigt, Wert zu schaffen. Diese neun „building blocks„ decken dabei verschieden Sichten ab.
Im White Paper werden diese Elemente und Auszüge von diversen Modellen, die in der Regel für die Geschäftsmodellierung verwendet werden, kurz erläutert.
Wir stellen hier einen generischen Business Engineerings Prozess vor, wohlwissend, dass jedes Business Engineering Projekt unterschiedlich ist und seine eigene Herausforderungen und Erfolgsfaktoren hat. Den Prozess den wir hier vorstellen, ist eine Art Anhaltspunkt, auf dem jedes Unternehmen seinen eigenen Ablauf anpassen kann. Unser Kernprozess für das Geschäftsmodellmanagement (GMM, BMM) besteht aus fünf Prozessphasen:
Ein wettbewerbsfähiges Geschäftsmodell das im heutigen Umfeld Sinn macht und funktioniert, kann bereits morgen überaltert sein und ausgedient haben. Daher sind Unternehmensführer angehalten, das Wissen über Geschäftsmodellierung und des Umfeldes ihres Geschäftsmodells laufend zu verbessern und Entwicklungen zu verstehen. Eines ist sicher: die Zukunft ist unsicher. Wir können aber verschiedene Annahmen und Hypothesen über die Zukunft treffen, um damit Vorgaben für zukünftige, innovative Geschäftsmodelle zu geben.